Monday, November 27, 2006

Leaving New York never easy...

Es bringt nichts es zu leugnen, meine Zeit hier in New York neigt sich dem Ende entgegen. Bereits übernächste Woche Montag geht mein Flieger gen good old Germany. Im Moment kann ich es noch gar nicht glauben, Deutschland ist während der letzten 6 Monate das für mich geworden, was New York vorher war, ein surrealer Ort. Ich habe mich New York gegenüber stets auch kritisch geäußert und bin mir auch nach wie vor im Klaren darüber, dass NYC weit von Perfektion entfernt ist, aber dennoch die Stadt besitzt Charme, Stil und ist einfach großartig und unterhaltsam. Als Quintessenz muss ich doch feststellen, dass die Stadt es geschafft hat. New York I am wrapped around your finger! Ich blicke auf ein geniales, unglaubliches, atemberaubendes und wahrscheinlich auch unschlagbares halbes Jahr zurück, für das ich endlos dankbar bin und welches mich geformt und beeinflusst hat wie keine Zeit zuvor. Natürlich freue ich mich nun auch auf ein Wiedersehen mit Euch, gar keine Frage! Dank auch noch einmal ganz speziell an Dirk, denn mit ihm fing ja alles an! ;-) So das war meine kleine Hommage an die coolste Stadt der Welt und wohl auch das Schlusswort in diesem Blog. Nun ist der Name noch einmal Programm, some NYC Impressions:






























The second and last divison

Gegen Ende meiner NYC Odyssee hat es doch tatsächlich noch zwei alte Bekannte in die City verschlagen. Mladen und Mirso sind auch noch mal eben auf ein paar Tage vorbei gekommen. Natürlich habe ich mich auch über ihren Besuch sehr gefreut. Leider war unsere gemeinsame Zeit knapp bemessen, da ich anschaffen musste. Jedoch haben wir die Zeit, die wir zusammen verbringen konnten konsequent genutzt um uns von ein paar lästigen Gehirnzellen zu befreien! An dieser Stelle auch noch einmal Dank an die nette Bedienung vom Iggy's, die uns mit zahlreichen Jäger- and Whiskey Bombs zum Nulltarif versorgte.








Thursday, November 02, 2006

Spreading the Word


Ein kleines Stueck der Feuerwehr Haltern am See ist nun auch in New York City vertreten. Das FDNY (Fire Department of New York) sammelt Aermelabzeichen anderer Loeschzuege aus aller Welt. Ziel dieser Sammelwut ist ein Eintrag im Guiness Buch der Rekorde, leider konnte man mir nicht sagen wie viele Batches bis zum erreichen dieses Zieles noch fehlen. Aber immer hin, I did my part! Im Zuge einer logistischen Meisterleistung haben wir es geschafft, ein Halterner Aermelabzeichen zu organisieren und dieses feierlich :-P zu uebergeben. Haltern war tatsaechlich noch nicht vertreten und somit bringt das Abzeichen das FDNY dem noblen Ziel ein kleines Stueck naeher. Ich werde die Wache selbstverstaendlich noch einmal aufsuchen und ein Foto von unserem plazierten Abzeichen machen.

Announcing my first official visitor

Am 21. Oktober sollte mein bis dahin harmonischer und ausschliesslich auf die Selbstfindung ausgerichteter Aufenthalt in NYC, eine drastische Wendung erfahren. Dieser geschichtstraechtige Tag markiert das Ankunftsdatum meiner Cousine Nadine. Von nun an war ich gezwungen mein professionelles New Yorker Behaviour gegen die unbeholfen, liebenswuerdige Ziellosigkeit, des ueberwaeltigten New York Tourists einzutauschen. Meine hart antrainierte Ignoranz gegenueber gigantischen Haeuserschluchten, Obdachlosen, lebensbedrohlichem Strassenverkehr und roten Fussgaengerampeln, musste der alles in sich aufsaugenden Touristen-Attituede weichen. Ein Paradigmenwechsel der mir bereits am 3. Tag eine gehoerige Genickstarre und tiefe, von der Trageschlaufe der Digitalkamera herruehrende, Schnitte im Handgelenksbereich einbrachte. Nee, dann doch lieber schnell wieder back zur -I don’t give a fuck!- Mentalitaet! :-P

Spass beiseite! Ich habe mich ueber Nadines Besuch wirklich sehr gefreut und rechne es ihr hoch an, dass sie sich dermassen spontan fuer einen Besuch entschieden hat. Die zehn sehr ereignisreichen Tage waren fuer uns beide (so hoffe ich zumindest) sehr unterhaltsam und interessant! Die Tage vergingen wie im Fluge bereits am 31. Oktober musste Nadine mich wieder verlassen. We had a great Time!!! An dieser Stelle noch einmal besten Dank fuer den netten Besuch und den einmal mehr vorgefuehrten Beweis, dass der Sprung ueber den grossen Teich kein grosses Ding ist. :-D


Ein Moment des ungeteilten Ruhmes. Nadine, Simon und meine Wenigkeit auf einem Video-Screen am Times Square.

Thursday, October 12, 2006

Die Blühende und der Weltraum

Von Dienstag letzter Woche bis einschließlich Sonntag befand ich mich nicht in meiner neuen Kurzzeit-Wahlheimat New York, sondern in Florida. Der Grund für diesen Aufenthalt war das jährlich stattfindende TTM (Tech Team Meeting). Dieses Meeting dient dem Informationsaustausch, sowie dem Social-Networking und bietet eine Plattform für RedDot Mitarbeiter aus aller Welt. Wie der Name jedoch vermuten lässt, beschränkt man sich hierbei auf die Mitarbeiter des Tech-Bereiches. Was die unangenehme Begleiterscheinung hatte, dass unser neuer Marketingkollege nicht dabei war. An dieser Stelle noch mal ein herzhaftes -Ohhhhhhh-.

Das TTM dauerte von Mittwoch bis Freitag an und fand im Freizeitpark Walt Disney World in Orlando statt. Wir residierten im Coronado Springs Resort, eine wirklich nette Anlage, die sich der Maya oder Inka Thematik bedient. Alles in Allem war das Resort ziemlich ruhig, sehr viele Gäste schienen zu dieser Zeit nicht anwesend zu sein. Zusammen mit den RedDot Angestellten aus Australien, England und Deutschland, sowie den Angestellten der zahlreichen Partnerfirmen, bot uns die Anlage jedoch eine unterhaltsame Spielwiese. Nach den tagesfüllenden Meetings, war ausspannen an den zahlreichen Swimmingpools angesagt, oder wir lieferten uns heiße Beachvolleyballgefechte. Bei einem dieser heißen Gefechte musste meine Brille dran glauben, was mich auf eine letztendlich doch noch erfolgreiche Odyssee auf der Suche nach neuen Gläsern führte. LensCrafter war tatsächlich in der Lage den Rahmen wieder in seine angestammte Form zurückzuversetzen und zwei neue Gläser zu fertigen. Zum Glück musste ich die Kosten nicht tragen. Meine deutschen Hightechlinsen wurden nun von amerikanischen Kassenmodellen abgelöst, die mal eben locker doppelt so dick aussehen, wie meine ursprünglichen Flaschenböden. Ich übertreibe ein wenig. Am Freitag mussten wir, nach einem letzten wirklich schmackhaften Essen, Good Bye zur disneyischen Retortenwelt sagen.

Unser nächstes Ziel, stellte sich aber definitiv nicht als Verschlechterung der Örtlichkeiten heraus. Zusammen mit einem Großteil der anderen Praktikanten sowie einigen Mitarbeitern, habe ich ein Apartment am Strand (oder Condo wie man hier sagt) aufgesucht. Es gehört den Eltern einer Arbeitskollegin und sollte bis einschließlich Sonntag unser neues Spaßdomizil darstellen. Als wir mit unseren Mietwagen eintrudelten, die Koffer ausgepackt und die Umgebung kurz inspiziert hatten ging es erstmal zum Strand. Das Wasser war, dem Golfstrom sein dank, unverschämt warm und lud dazu ein, sich den Gespielen des Neptuns ohne Widerstand hinzugeben. „Jaaaa, das wird ein kleiner Urlaub!“ – Schoß es mir durch den Kopf.

Am darauf folgenden Samstag besuchte die Praktikantengruppe (das schließt natürlich auch mich ein) zusammen mit ihrem Supervisor das Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Ein wirklich recht eindrucksvoller und interessanter Ort in der Sumpfpampa Floridas. Neben Alligatoren, Adlern und diversen anderen Wildtieren kann man hier die Vehikel sehen, aus denen Jungenträume gemacht sind. Ich habe ja schon in Conncticut gesagt, dass ich eigentlich Astronaut werden wollte. Hier war ich meiner Wunschprofession aus infantilen Zeiten also ein ganzes Stück näher und ich muss sagen, es hat mir gefallen. Bedauernswerterweise durften wir hier nicht an die Steuerkonsole. Eine alte Bekannte aus Bremen habe ich zudem auch wieder getroffen. Gut ihre Körpermaße entsprechen nicht so ganz dem Schema welches eine Sie mindestens erfüllen sollte, damit man sie wieder treffen möchte, aber dennoch in der Ferne freut man sich über jedes bekannte Antlitz. Die Rede ist vom Columbus Modul, welches den europäischen Beitrag zur ISS darstellt. Dieses ist mir in seiner tonnenförmigen Gestalt nämlich schon ca. 2 Jahre zuvor in Bremen über den Weg gelaufen. Damals nahm ich an einer von der Uni organisierten Fahrt nach Bremen Teil, zu deren Agenda auch ein Besuch der ESA gehörte. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich das gute Stück in Florida noch einmal wieder sehen werde! Der meistens auf einen Samstag folgende Sonntag markierte dann leider auch schon unseren Abflugtermin. Schade...